Gabun

Gabun

1. November 2016, Reisetag: 161
Mitzic, Gabun

Gabun macht schon auf den ersten Kilometern einen guten Eindruck. Nach dem Stempeln unserer Pässe in Bitam, führt uns die makellose Asphaltstraße durch einen immer dichter erscheinenden Regenwald. Offensichtlich hat man hier weit weniger Abholzung betrieben, als in den Ländern zuvor. Angeblich sind noch über 80% der Landesfläche mit ursprünglichem Wald bedeckt.

„Kannst Du bitte mal halten zum Fotografieren an der nächsten Ratte“, frägt Svenja. Damit ist einer der vielen Stöcke gemeint, die am Straßenrand aufgestellt sind. An ihnen hängt so mancher, unserem Geschmack wenig entsprechende Tierkörper zum Verkauf. Darunter Affen, Gürteltiere und Ratten, die allerdings keine richtigen sind. Die sehr ähnlichen Tiere werden hier „Grass Cutter“ genannt, ihr Fleisch soll ausgezeichnet und entsprechend teuer sein. Wir finden es lieber nicht heraus. Hannes weigert sich,  an einem der Verkaufsstände  auch nur zu halten, einen Fotobeleg für die lokalen Delikatessen können wir deswegen leider nicht liefern. Viel mehr Freude macht ihm die Mangozeit, die frisch vom Baum gepflückten Früchte werden überall am Straßenrand angeboten.

Die wenigen Menschen, denen wir in dem gering besiedelten Land begegnen, sind ausgesprochen freundlich. Touristen kommen scheinbar fast keine, sind aber gerne gesehen. Gabuns Präsident Ali-Ben Bongo, der als Gegenleistung für die Finanzierung des Bahnnetzes durch Abu Dhabi zum Islam konvertierte, will Gabun bis 2025 zu einer entwickelten Nation ausbauen mit besonderem Augenmerk auf den Ökotourismus. Dafür ist noch viel zu tun, wir finden so gut wie keine touristische Infrastruktur vor. Die angeblich sehenswerte Küste ist auf dem Landweg nicht zu erreichen. Wir müssten dorthin fliegen und anschließend ein Boot chartern. An dem Straßenanschluss ist die Regierung wegen der dort betriebenen obskuren Ölgeschäfte scheinbar nicht besonders interessiert.
Unser Besuch beschränkt sich deswegen auf Lopé, einem der schönsten Nationalparks des Landes und Lambaréné, der zentralen Wirkstätte Albert Schweitzers.Übernachtung: Mitzic Hotel am Ortsende rechts (4)

2. November 2016, Reisetag: 162
Lopé, Gabun

Die schöne Fahrt durch die abwechslungsreiche, dichte Vegetation lenkt uns ab, wir versäumen einen wichtigen Meilenstein unserer Reise. Es gibt hier aber auch kein stolzes Hinweisschild, wie anderswo. Kurz vor Lopé überqueren wir den Äquator. Wir sind, was wir erst ein paar Tage später nicht ohne ein bisschen Stolz feststellen, auf der Südhalbkugel der Erde.

Nach drei weiteren Stunden auf gut fahrbarer Sandpiste erreichen wir den Parkeingang. Dort ist das seiner Größe nach offensichtlich zu ehrgeizig geplante Hotel, wie vermutlich meistens, geschlossen. Der hilfsbereite Park Ranger läßt uns auf seinem Grundstück campen. Der Platz bietet einen tollen Ausblick auf die riesigen Grasflächen Lopés, in denen wir morgen auf Tiersuche gehen wollen.

Übernachtung: Campen auf dem Grundstück des Parkrangers (2)

3. November 2016, Reisetag: 163
Lopé, Gabun

Früh morgens nimmt uns der Ranger mit seinem Auto, natürlich ein Buschtaxi, auf eine Tour durch den Nationalpark. Lopé ist besonders. Der üppige Regenwald macht hier stellenweise der Savanne Platz, eine Folge der letzten Eiszeit. Jetzt in der Regenzeit steht das Gras hoch im satten Grün, ein ideales Elefantenfutter. Entsprechend groß sollen die Chancen sein, die scheuen Waldelefanten beim Grasen in der Savanne zu sehen.
Nach zwei oder drei Stunden Fahrt ist unsere Tierausbeute denkbar mager, der Ranger schlägt schon den Rückweg ein. Zumindest eine Gottesanbeterin lässt sich bereitwillig fotografieren.

Die Mittagssonne ist direkt am Äquator unglaublich stark. Sehr zu unserer Freude nutzen einige Büffel ein Wasserloch für ihr Schlammbad. Trotz ihrer Größe sind sie scheu und laufen weg, sobald wir sie aus der Nähe fotografieren wollen.

Und dann bleibt uns das Jagdglück auch dieses Mal hold. Am Waldrand, in ein paar Hundert Metern Entfernung steht er, unser erster Elefant. Oder vielmehr sie, eine Elefantenkuh mit ihrem Jungen. „Wenn ihr erstmal in Südafrika seid, werdet ihr jede Menge Elefanten sehen, es ist direkt langweilig“, hatten uns viele auf der Reise gesagt. Für uns ist es trotzdem etwas ganz Besonderes. So viele Tiere haben wir schon auf unserer Fahrt gesehen, Wildschweine, Schimpansen, Paviane, Waldantilopen und vieles mehr. Aber nichts macht es uns so klar, wir sind mit dem Auto in Afrika angekommen. Kein Tier steht wie der Elefant für diesen Kontinent.

Der Ranger ist sichtlich angetan von unserer Freude und unserer Beharrlichkeit, die Tiere so lange wie möglich zu beobachten. Ausnahmsweise fährt er nach mehrfachem Bitten zu der Forschungsstation im Nationalpark, sie ist für Besucher normalerweise nicht zugänglich. David, der wissenschaftliche Leiter der Einrichtung, freut sich trotzdem über unseren Besuch und zeigt uns gerne das sehr gemütlich aussehende, schöne Camp. In Lopé wird schon seit langem das Verhalten verschiedener Affen untersucht. Von hier stammt ein Großteil des Wissens über die Lebensweise der Gorillas. Das aktuelle Forschungsprojekt untersucht den bisher nicht zu erklärenden Gewichtsunterschied zwischen männlichen und weiblichen Affen. Viele Tiere werden dazu mit GPS Sendern ausgestattet, um ihre Futtersuche zu überwachen. „Wie fängt man denn so einen Affen, wir finden sie ja nicht mal zum Fotografieren“, frägt Hannes den Wissenschaftler.  „Das ist sehr schwierig. Mit dem Blasrohr, wie in den Filmen, funktioniert es so gut wie nie. Meist verwenden wir Netze. Und die Schimpansen lassen sich gar keinen GPS Sender umhängen, sie sind viel zu schlau und machen ihn mit Werkzeugen wieder auf. Die Arbeit hier ist auch nicht ungefährlich“, erzählt uns David. Vor ein paar Tagen wurden einige seiner Studenten von einer Gruppe Gorillas angegriffen, es verlief glücklicherweise glimpflich.

„Gibt es hier auch Schlangen“, will Svenja wissen, eine Frage die sie scheinbar immer beschäftigt. „Ja, wir haben eine Python“, antwortet David. Wann er sie denn gesehen hat, frägt ihn Svenja weiter. „Das letzte Mal vor zwei oder drei Tagen, aber sie ist hier irgendwo“, antwortet er und sieht dabei unter dem Sofa nach, auf dem wir sitzen. Erst jetzt wird Svenja klar, dass die Riesenschlange ein Haustier der Station ist. Svenja ist von David nur schwer von deren Ungefährlichkeit zu überzeugen. „Sie ist noch jung, erst 1,50 Meter lang. Beißen können sie erst richtig, wenn sie über zwei Meter sind. Dann muss ich sie im Wald aussetzen. Seit sie bei uns ist, haben wir keine Ratten mehr“, erklärt er uns. Es wird langsam klar, was es bedeutet, dauernd im Busch zu leben. „Elefanten haben wir oft hier. Immer wieder zerstören sie Teile des Camps. Einer hat vor ein paar Wochen die Windschutzscheibe unseres Toyotas eingedrückt. Manchmal sind sie Stunden hier im Camp und ich muss warten, bis sie weg sind, um in meinen Bungalow zu kommen. Gestern lag eine grüne Mamba auf der Terrasse, das ist nicht gut. Wenn sie nochmal kommt, werden wir sie töten müssen“, erzählt er uns weiter. Wir verabschieden uns sehr herzlich von David, nicht ohne ihm unseren Respekt für seine Arbeit zu zollen.

Übernachtung: Campen auf dem Grundstück des Parkrangers (2)

4. November 2016, Reisetag: 164
Lopé Nationalpark, Gabun

„Da draußen ist irgendwas. Mich haben zwei Augen angeleuchtet“, sagt Svenja zu Hannes, als sie in der zweiten Campingnacht wieder in das Auto kommt. „Unsinn, da ist nichts. Die Tiere kommen nicht so nah an die Häuser heran“, antwortet ihr Hannes wenig begeistert von der nächtlichen Störung. Wie recht sie hatte, sieht er am nächsten Morgen, als ihn ein lautes Schnauben schon vor Sonnenaufgang aufweckt. Den Anblick aus unserem Dachbett können wir nicht glauben. Um das Auto steht eine ganze Herde Büffel. Die angeblich so scheuen Tiere grasen sichtlich gelassen auf dem Grundstück des Rangers.

Als wir aussteigen, um die Tiere besser zu fotografieren, wissen wir, warum sie ihren schlechten Ruf in Afrika haben. Einer der größeren Stiere kommt bedrohlich auf uns zu, nickt zur Warnung mit seinen Hörnern in unsere Richtung und schnaubt wild. Sehr schnell sind wir wieder im Auto, schließen die Türen und beobachten die in Ruhe weiter grasenden Tiere.

Eine Stunde Fahrt auf schlechter Piste entfernt liegen  bei Mikongo die Überreste des gescheiterten Versuchs, den Nationalpark für den Tourismus zu entwickeln. Direkt in den Regenwald wurde ein einfaches, früher scheinbar sehr schönes Camp gebaut. Es war das ehrgeizige Projekt, eine im Wald lebende Gorilla Familie in der Nähe des Camps zu habituieren. Die Tiere ließen sich trotz zehnjähriger Bemühungen nicht darauf ein, internationale Gelder blieben daraufhin aus und das Camp wurde aufgegeben. Die Chance Gorillas zu sehen, lassen wir uns nicht nehmen und fahren mit dem ehemaligen Leiter des Projekts zu den Resten des Camps, um mit ihm die Tiere zu suchen.

Kurz vor dem Camp ergeht es uns wie im Taï Nationalpark in Côte d’Ivoire. Ein umgefallener Baumriese blockiert unüberwindbar die Piste. Dieses Mal wollen wir nicht zu dem verfallenen Camp laufen, um dort ziemlich unbequem zu übernachten. Der Ranger fährt mit Svenja zu mehreren Dörfern, um eine Motorsäge aufzutreiben, leider vergeblich. Es bleibt uns nur, zurückzufahren und im nächsten Dorf zu campen. Beim umgefallenen Baum ist es zu gefährlich. Nachts laufen die Elefanten auf den Pisten, jedes Hindernis auf ihren seit Generationen begangenen Wegen wird unsanft weggeräumt, auch ein geparktes Auto.Übernachtung: Camping im Dorf in der Nähe Mikongos (3)

5. November 2016, Reisetag: 165
Lope, Gabon

Um 6 Uhr morgens beginnen wir an der blockierten Stelle die Wanderung durch den Regenwald. Mittlerweile kennen wir die Bedingungen. Gut ausgerüstet und mental vorbereitet strengt uns der Marsch diesmal viel weniger an, auch weil unser Führer ein sehr gemäßigtes Tempo vorgibt.

Gegen Ende des Tages geben wir auf. Wir haben vieles gesehen, verschiedene Affen, mehrere Waldelefanten, nur die Gorillas ließen sich nicht finden. Ein paar Handabdrücke im lehmigen Boden war alles, was sie uns sehen ließen. „Ich würde es trotzdem sofort wieder machen“, meint Svenja nicht unglücklich beim Abendessen im Dorf unseres Führers. „Ich auch. Es ist ein toller Regenwald“, meint auch Hannes. Wir haben es davor nicht für möglich gehalten, aber von Côte d’Ivoire bis Kamerun, hat Gabun mit einigem Abstand die beeindruckensten Regenwälder. „Trotzdem schade, ich hätte so gerne Gorillas gesehen“, sagt Hannes. „Es wäre doch ein Grund, nach Ostafrika zu fahren. In Ruanda soll es ganz viele geben“, entgegnet Svenja.
Wir wollen beide nicht weiter planen als bis Südafrika. Erst wenn wir in Kapstadt ankommen, überlegen wir uns, wo die künftige Reise hingeht. Aber Reiseträume haben wir natürlich. Einer davon ist, auf der Ost Route wieder zurück zu fahren. Bis zum Kap gibt es aber noch so manche Hürde zu nehmen, vor allem die beiden Kongos.Übernachtung: Campen auf dem Grundstück des Parkrangers (2)

6. November 2016, Reisetag: 166
Lambaréné, Gabun

Die Hauptstrecke in Gabun ist kurvenreich. Sie erinnert uns an einen Alpenpass. Unsere Mühe wird durch die schöne, unberührte Landschaft Zentral Gabuns entlohnt. Die Kaffeepause fällt hier länger aus als üblich.

Auf der Fahrt hören wir ein Hörbuch Albert Schweitzers. Hannes hat in der Jugend seine Bücher gelesen und ist seitdem sein größter Fan. Einen entsprechenden Stellenwert hat für uns der morgige Besuch des Tropenkrankenhauses in Lambaréné, dem Hauptort des Schaffens Schweitzers. Während Svenja von seinem persönlichen Engagement für die Menschen in Afrika beeindruckt ist, verehrt ihn Hannes vor allem wegen seiner Vorreiterrolle beim Tierschutz.Übernachtung: Ogooue Palace Hotel (2)

7. November 2016, Reisetag: 167
Ndené, Gabon

Als Albert Schweizer mit 38 Jahren nach Afrika ging, war er in drei verschiedenen Fächern promoviert und schon ein bekannter Mann. Er hatte Theologie und später Medizin studiert, ein heute noch beachtetes Werk über die Leben Jesu Forschung geschrieben, Bücher zur Musik Johann Sebastian Bachs veröffentlicht und dessen Musik als Organist in Konzerten gegeben. Auch die Grundlagen seiner späteren Ethischen Lehre waren bereits geschaffen. Er fühlte sich aber zu etwas Anderem berufen. Als er von einem Ausbruch der Schlafkrankheit in Westafrika erfuhr, ging er als Arzt nach Gabun, wo er in Lambaréné sein Tropenhospital gründete. 1952 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen, heute tragen Institutionen in unüberschaubarer Anzahl seinen Namen, Tierschutzorganisationen weltweit berufen sich auf seine Lehre.

Die meisten Gebäude des historischen Krankenhauses Schweitzers sind seit seinem Tod unverändert erhalten geblieben, sie dienen heute nur noch als Erinnerungsort. Das heutige Albert-Schweitzer-Krankenhaus befindet sich auf dem benachbarten Gelände. Es ist eines der modernsten Westafrikas mit einem wegweisenden Malariaforschungsinstitut, welches an der Entwicklung von Mosquirix, dem ersten, wahrscheinlich wirksamen Impfstoff gegen die Krankheit beteiligt war.
Wir sehen uns alle Gebäude auf dem historischen Gelände ausführlich an, darunter den alten Operationssaal und die Grand Pharmazie. Hannes fotografiert jede Ecke und alle Exponate. Unsere Führerin ist sichtlich ein bisschen genervt.

In einem der historischen Gebäude befindet sich ein sehr anschauliches Museum. Die ausgestellten Originalbriefe geben einen Eindruck von der bemerkenswerten Persönlichkeit Schweitzers. Viele Größen seiner Zeit korrespondierten mit ihm, alle drückten dabei ihre Hochachtung aus. Als Joseph Goebbels ihn, der schon 1932 vor dem Nationalsozialismus warnte, nach Berlin einlud mit einem Brief, der „mit deutschem Gruß“ endete, lehnte er ausgesucht höflich ab. Seinen Antwortbrief unterzeichnete er „mit zentralafrikanischem Gruß“.

Schweitzer hielt in Lambarene eine Menge Haustiere, darunter einen Pelikan. Einer seiner Nachkommen lebt noch heute auf dem Gelände. Er heißt, wie auch sonst, Albert.

Am Ende unseres Besuches sitzen wir beeindruckt längere Zeit schweigend vor dem Grab des „Grand Docteur“, wie ihn seine Mitarbeiter respektvoll nannten. In Gedanken dankt ihm Hannes im Namen unzähliger Tiere für seine Arbeit.

Dank der perfekten Straße ist die Strecke bis kurz vor der Grenze zur Republik Kongo gut an einem Nachmittag zu fahren. Die Nacht verbringen wir auf dem Gelände der katholischen Mission, dessen einziger Priester uns sehr freundlich bewirtet. Wir campen wohl behütet unter den Augen der Jungfrau Maria.Übernachtung: Campen bei der katholischen Mission in Ndené (2)

8. November 2016, Reisetag: 168
Dolisie, Kongo Brazaville

Vor der Weiterfahrt in den Kongo müssen die Pässe schon bei der Immigration in Ndendé abgestempelt werden. Aus Respekt vor den legendär schlechten Pisten im Kongo wollen wir nächsten Tags so früh wie möglich weiterfahren und erkundigen uns nach den Öffnungszeiten des Amtes. „Ab sieben Uhr könnt ihr jederzeit kommen“, antwortet der Beamte. Es wäre nicht Afrika, wenn wir nicht bis Mittag auf den zuständigen Beamten warten müssten. „Es ist schon lustig, wie wir uns bei den Behörden weiterentwickelt haben“, meint Hannes, als wir während des Wartens am Wasseranschluss des Amtes das Buschtaxi auffüllen, den Ölstand kontrollieren, Svenja mit einem Jungen ihr Französisch Lehrbuch durchgeht und Hannes im Campingstuhl vor dem Amt unsere Reiseführer studiert. Noch ein paar Länder zuvor hätten wir anständig im Amt sitzend gewartet. Ein paar Grenzen später wird Svenja zu den Beamten sagen: „Wir gehen jetzt Mittagessen. Holt uns bitte, wenn ihr mit unseren Pässen fertig seid.“

Aus- und Einreise nach Kongo Brazzaville verlaufen problemlos und gewohnt langsam. Dass unser Kongo Visum eigentlich erst in ein paar Tagen gültig ist, interessiert niemanden.
Die Piste im Kongo ist dann weit besser, als befürchtet. Sie ist nur staubig und stellenweise Waschbrett geriffelt. Ohne einmal den Allradantrieb zu benötigen, kommen wir schon nachmittags in Dolisie an. Wir sind im Kongo, dem tiefen Herzen Afrikas.

Übernachtung: Grand Hotel (2)

Was wir aus Gabun in guter Erinnerung behalten werden:

  • Pelikan Albert und das Krankenhaus seines Namenspatrons
  • „Unseren“ ersten Elefanten
  • Von wilden afrikanischen Büffeln geweckt zu werden

Was uns weniger gefallen hat:

  • Das Straßennetz, das aus zweifelhaften Gründen nicht mit der Küste verbunden ist
  • Staaten, die Staatsoberhäupter für ihre Konvertierung bezahlen

Unsere Reiselektüre:

  • Reiseführer: Annelies Hickendorff: Gabon, Bradt Travel Guides, 1. Auflage 2014.
  • Etwas dürftig, für unsere Zwecke ausreichend. Es gibt wenig Alternativen.
  • Albert Schweitzer: Die Ehrfurcht vor dem Leben – Grundtexte aus fünf Jahrzehnten, Hörbuch gesprochen von Hans Joachim Schmidt.
  • Ein wenig davon und die Welt wäre eine andere.