Botswana

Botswana

Botswana, ein Binnenstaat, fast doppelt so groß wie Deutschland bei nur zwei Millionen Einwohnern. Ein Land, wie ein einziger großer Nationalpark. Wir Tierfreunde sehen dem ganz besonders entgegensehen. Andere Selbstfahrer gaben uns gemischte Berichte. Natürlich war früher alles besser. Doch wo gilt das nicht. Von Luxus Safari Tourismus und horrenden Preisen für die Camps wurde uns berichtet. Aber auch von spektakulären Landschaften und Tierreichtum. Allen voran Okavango, eine weltweite Besonderheit. Das einzige große Flussdelta, das nicht im Meer endet, sondern in der Trockensavanne versickert und dabei ein kleines Paradies schafft. Wir sind gespannt.

 

15.-16. Oktober 2017, Reisetage: 287-288
Kgalagadi Transfrontier National Park, Südafrika

Afrika kennt der Bildungseuropäer vornehmlich aus unzähligen Fernsehdokumentationen. Spektakuläre Landschafts- und Tieraufnahmen gaukeln einen Kontinent vor, der vermutlich seit dem Sesshaftwerden des Menschen so nicht mehr existiert. Schier unendliche, von der Zivilisation unberührte Gebiete gibt es, von den Wüsten einmal abgesehen, so gut wie keine mehr.

Eine Ausnahme, zumindest auf dem ersten Blick, ist die Kalahari, die größte Savanne der Welt.

Kalahari ist riesig, Deutschland und Frankreich würden beide zusammen darin aufgehen. Drei große afrikanische Staaten teilen sich das Gebiet: Südafrika, Namibia und Botswana. Mehrere Nationalparks befinden sich darin. An ihrem Südwestzipfel liegt ein bemerkenswerter Park, der Kgalagadi Transfrontier National Park. Er war der erste grenzüberschreitende Nationalpark Afrikas, von Südafrika und Botswana zusammen verwaltet. Ein Gemeinschaftsprojekt, das derzeit einige Nachahmungen auf dem Kontinent findet.

„Die Kalahari ist berühmt für Löwen. Vielleicht haben wir hier mehr Glück“, meint Svenja auf der Straße zum südlichen Parkeingang bei Twee Rivieren. Tatsächlich haben wir bisher keine der Großkatzen aus der Nähe gesehen. „Ich versteh das auch nicht“, antwortet ihr Hannes. „Die anderen Reiseblocks haben die besten Löwenbilder und wir haben mit keiner der Großkatzen Glück.“

Die Zufahrtsstraße führt endlos geradeaus. Die wenigen, leichten Kurven sind, vermutlich um den einnickenden Autofahrer zu wecken, schon hunderte Meter vorher ausgeschildert. Schon außerhalb des Parks sehen wir wilde Strauße und Springböcke.

Am perfekt organisierten Eingangsgebäude der Parkverwaltung bekommen wir es erstmals mit einer botswanischen Eigenart zu tun, die mit unserem Afrikagefühl denkbar schlecht vereinbar ist. Stellplätze müssen vorreserviert werden. Teilweise sind die guten Plätze auf Wochen von südafrikanischen Gruppen ausgebucht. Unser zunehmend planloser Reisestil bekommt hier seinen ersten Dämpfer. Nur mit Glück bekommen wir noch zwei Nächte in Mata Mata, weit entfernt, am westlichen Parkausgang.

Für die weite Fahrt über sandige Wellblechpiste werden wir nicht nur durch karge, schöne Landschaft entschädigt.

Wir sehen auch verschiedene Antilopenarten, Schakale, Eulen und Erdmännchen, wie immer in den drolligsten Positionen.

Hannes findet einen neuen Liebling, den Sekretär Vogel. „Also der sieht wirklich aus wie ein altpreußischer Beamter“, kommentiert er dessen staksigen Gang, der wenig von der Geschicklichkeit des Tieres erahnen lässt. Blitzschnell erlegt der Vogel am Boden seine Beute mit Tritten der langen Beine. Zu seinen Leibspeisen zählen nicht gerade reaktionsschwache Giftschlangen.

„Doch das sind Löwen“, murmelt Svenja hinter ihrem Fernglas hervor. Natürlich wieder zu weit weg für das perfekte Foto, liegen tatsächlich zwei junge Männchen faul und fast regungslos unter einem Busch.

Noch weiter weg sehen wir, dank des Hinweises eines anderen Reisenden, dann auch noch unseren ersten Leoparden. Oder zumindest einen Teil von ihm, den charakteristischen Schwanz vom Baum herabhängend und nur durch den Kenner von einem Ast zu unterscheiden. Mit tränenden Augen hinter den Ferngläsern glauben wir zumindest auch pelzige Flecken hinter den Blättern ausmachen zu können.

Übernachtung: MataMata Campsite (2)

 

17. Oktober 2017, Reisetag: 289
Kgalagadi Transfrontier National Park, Südafrika

Mata Mata Camp bietet einen Sternenhimmel hell genug, um nachts Zeitung zu lesen. Brehms Tierleben ist am eigenen Wasserloch im Scheinwerfer die ganze Nacht über zu sehen. Beides erleben wir allerdings wie üblich nur kurz. Spätestens um neun Uhr liegen wir tief schlafend im Auto, in Deutschland war das für uns undenkbar. Die lange Nacht nutzen wir, um schon bei Sonnenaufgang auf Tiersuche zu gehen. Lange vor den meisten Touristen haben wir das bei Fotografen geliebte Licht der frühen Stunde und die Tierwelt für uns allein.

Die Freude auf unser Frühstück nach der ersten Pirschfahrt wird etwas verdorben, als neben dem Auto ein Streifenschakal genüsslich eine riesige Maulwurfsnatter lebendig verspeist. Dem langen, genussvollen Kauen nach zu urteilen, ist es keine besonders zarte, dafür aber schmackhafte Nahrung.

Um die leidigen Reservierungen für die nächsten Camps auf der botswanischen Seite zu erhalten, müssen wir wieder zurück zum Haupteingang. Dort werden zusammen mit dem Parkeintritt auch gleich alle Grenzformalitäten problemlos und schnell erledigt. Es ist eine der einfachsten Grenzen der Reise. Nicht so leicht ist die Übernachtung. Erst nach längerem umständlichem Durchsuchen der Reservierungsbücher bekommen wir gerade noch einen Stellplatz für zwei Nächte.

„Also mir ist das wirklich zu blöd, das kann einem die Freude am Reisen verleiten. Angeblich soll das in jedem Nationalpark in Botswana so sein“, macht Hannes seinen Unmut über die Reservierungspflicht Luft. Aber es wäre nicht Afrika, gäbe es auch dafür nicht eine Lösung. Später am Lagerfeuer treffen wir zwei weitgereiste Südafrikaner, deren Vorgehen wir ab sofort mit viel Erfolg übernehmen. Wir reservieren nur noch die erste Nacht, um in den Park zu kommen. Für die weiteren Übernachtungen fragen wir bei den Camps abends. In der ganzen Zeit in Botswana haben wir immer etwas gefunden. Auf dem Papier ist immer alles ausgebucht, aber vor Ort dann das meiste frei. „Kein Wunder, dass die kein Geschäft machen“, kommentiert Hannes etwas abfällig diese für uns unverständliche Praxis.

Übernachtung: Nossop Campsite (2)

18. Oktober 2017, Reisetag: 290
Kgalagadi Transfrontier National Park, Botswana

Kgalagadi, das „K“ müsste richtigerweise als heller Klicklaut ausgesprochen werden, bietet zwei touristisch entwickelte Teile. Im Westen die Region um den Grenzfluss Nossob, im Osten die Mabuasehube Game Reserve. Die Teile stehen exemplarisch für den Ansatz zur touristischen Erschließung der beiden Länder und könnten kaum unterschiedlicher sein. Die südafrikanisch verwalteten Camps sind auf Hochsicherheitsniveau eingezäunt, bieten beste sanitäre Einrichtungen, gute Versorgungsmöglichkeiten und natürlich, für Südafrikaner nicht wegzudenken, riesige Grillvorrichtungen.

Ganz anders Botswana. Die dortigen Camps bieten nichts. Oder fast nichts. Kein Zaun, keine Toiletten, kein Wasser. Nur ein notdürftig zusammengezimmerter Unterstand soll etwas Sonnenschutz bieten. Den Bildern im Parkbüro nach zu urteilen, erfreut sich dieser seltene Schatten auch bei den zahlreichen Kalahari Löwen größter Beliebtheit.

„Aber was sollen wir denn machen, wenn auf dem reservierten Camp die Löwen schlafen?“, frägt Svenja etwas irritiert den Park Ranger. „Die Tiere tun eigentlich nichts. Problematisch sind nur die Jungen. Die kommen immer zu den Touristen, um mit ihnen zu spielen. Das ist gefährlich, wenn die Mutter dann kommt“, gibt uns der Ranger wenig hilfreich zur Antwort. Wir entscheiden uns, für den Fall der Fälle eher doch ohne Reservierung anderswo zu campen, als mit den Löwen um den Schattenplatz zu diskutieren.

Die beiden erschlossenen Enden des Nationalparks liegen an den jeweiligen Zufahrten. Sie sind nur durch eine selten befahrene Piste miteinander verbunden. Diese ist angeblich schwierig, tiefsandig, sehr langsam, einsam und mit einem Auto allein nicht zu empfehlen. Für uns kommt das nach den vollen Luxuscamps der südafrikanischen Seite gerade recht. Wir genießen die volle Tagesfahrt durch den Park.

Die Vegetation ist durchgehend spärlich, aber nicht eintönig. Stellenweise sehen wir meterhohes, undurchsichtiges Buschgras, das in der Mittagssonne silbern glänzt. Auf dieser Piste haben wir die Kalahari für uns allein.

Und die Kalahari bietet uns heute noch zwei ganz besondere Erfahrungen.

Durch ganz Westafrika hörten wir unzählige Male Warnungen vor den vielen Schlangen. Auf Farmen, auf Stellplätzen, sogar in Hotels. Unser Pech oder besser gesagt, zumindest aus Svenjas Sicht, unser Glück war nur, wir haben nicht eine einzige gesehen. Nicht mal eine kleine oder eine tote auf der Straße. „Es liegt wahrscheinlich daran, dass wir uns wie Trampeltiere bewegen und schon jede Schlange meilenweit verscheuchen“, meinte Svenja einmal dazu.

Auf dieser einsamen Strecke ist es jetzt aber soweit. Über die Piste schlängelt sich eine eher unscheinbar graugrüne, lange Schlange. „Schnell, gib mir die Kamera,“ ruft Hannes, als er auf das Tier zuhält. Die Schlange beschleunigt eher gemächlich und schickt sich an, im Gebüsch am Straßenrand zu verschwinden. Die Kamera ist noch nicht einmal fokussiert, als das Reptil kehrt macht und angreift. Sie bewegt sich nicht auf uns zu, sie fliegt förmlich im Bruchteil einer Sekunde die fünf Meter bis zum Auto. Der schwarze Rachen des Tieres ist das Letzte was Hannes sieht, bevor er in Panik auf Svenjas Schoss auf dem Beifahrersitz landet. Die Schlange beißt nicht nur einmal, sondern mehrfach in die, Gott sei Dank, geschlossene Scheibe und die Beifahrertür. Wir sind bedient, unser Puls ist auf 200.

Den weiteren Weg fahren wir zunächst schweigend mit gedrückter Stimmung. „Hast Du gesehen, wie die Schlange weg ist?“, frägt Svenja sorgenvoll. „Nein, wieso?“ Svenja lässt nicht locker: „Was ist, wenn sie sich unter dem Auto versteckt und dann rauskommt?“ „So ein Unsinn, was soll sie denn da“, antwortet ihr Hannes überzeugter, als er es selbst ist. Am Camp angekommen, muss er den Unterboden absuchen, bevor Svenja aussteigt.

Der Angriff war uns eine heilsame Erfahrung. Treffen wir jemals zu Fuß auf eine Schlange, gehen wir ihr bestimmt nicht mit der Kamera nach.

„Schau mal, das ist komisch, da ist der ganze Lack weg“, sagt Hannes abends im Camp, als er mit dem Fingernagel über den Flecken an der Beifahrertür kratzt. Was uns später von Rangern bestätigt wird: Wir wurden von einer Schwarzen Mamba angegriffen. Ihr Gift ist nicht nur absolut tödlich, es verätzt auch den Autolack. In Zukunft haben wir eine gute Geschichte mehr am Auto zu erzählen. Vermutlich sind wir das einzige europäische Buschtaxi mit einem Mamba Biss.

Die Kalahari versöhnt uns aber noch mit einem sehr schönen Erlebnis. Vom Krach des Toyota hochgeschreckt, steckt ein junger Leopard seinen Kopf aus dem hohen Gras. Regungslos beobachten wir uns gegenseitig lange.

Übernachtung: Bosobogolo Pan (1)

19. Oktober 2017, Reisetag: 291
Kgalagadi Transfrontier National Park, Botswana

Die Nächte in den wilden botswanischen Camps gefallen uns ganz besonders. Der Schlaf im Dachzelt unseres Autos ist erholsam und lange. Lautes Löwengebrüll, das gefühlt neben uns stattfindet und pünktlich nach Sonnenuntergang einsetzt, lässt uns bald zu Bett gehen.

Nachts kühlt es erheblich ab, unsere dicken Daunendecken aus Deutschland empfinden wir dabei als besonderen Luxus. Am nächsten Morgen zeugen große Pfotenspuren im Camp vom nächtlichen Katzenbesuch.

Abends am Lagerfeuer bekommen wir Gesellschaft. Ein junger Schakal legt sich in einiger Entfernung zu uns. Die ganze Nacht liegt er dort. „Man kann sich so gut vorstellen, wie der Hund zum Menschen kam“, meint Hannes. „Die ganze Zeit hält er Wache für uns. Irgendwann haben die Menschen ihnen dann die Essensreste zugeworfen und die Tiere kamen immer näher.“

Wir füttern den Schakal nicht. Zu groß ist die Gefahr, dass wilde Tiere zutraulich werden und es zu Problemen mit Touristen kommt. Hannes macht gleich eine entsprechende schmerzhafte Erfahrung. Als wir zu Mittag Pasta essen, belagert uns eine Schaar Hörnchen. Hannes verkneift es sich nur schwer, sie zu füttern. Offensichtlich sind sie es aber gewohnt, etwas zu bekommen. Eines davon wird immer aufdringlicher. Als auch das nichts hilft, beißt es ihm schmerzhaft in den kleinen Finger, nicht ohne Erfolg. Hannes springt auf, die Pasta verteilt sich auf dem Boden und alle kleinen Tiere freuen sich gleichermaßen über die Beute. Svenja lacht sich wie üblich halb tot, wenn jemanden ein Missgeschick widerfährt.

Anders halten wir es mit Wasser. Svenja stellt den Vögeln gerne eine Schüssel auf die Motorhaube. Dutzende Vögel kämpfen lautstark um die besten Plätze am Nass. Die Frechsten stürzen sich direkt in die Schüssel und freuen sich über die seltene Bademöglichkeit.

Übernachtung: Mpayathutlwa Pan (MP1) (1), ein interessanter Name

20.-21. Oktober 2017, Reisetag: 292-293
Kang, Botswana

Ein massiver Schlagbaum versperrt die nördliche Ausfahrt des Kgalagadi Nationalparks. Das Verwaltungsgebäude daneben ist nicht nur geschlossen, auch alle Fenster sind mit dicken Eisenstangen verbarrikadiert. „Keine Ahnung, es ist keiner da“, ruft Svenja zu Hannes ins Auto. Wir wollen schon die ganze Anlage umfahren, als sich ein Hinterausgang öffnet und eine Mitarbeiterin uns hineinwinkt. Im Gebäude zeigen uns ausgestellte Fotos den Grund für die Verteidigungsanlagen. Ein junger Leopard kam vor einigen Wochen neugierig in das Büro und machte es sich dort ein paar Stunden bequem. Die entsetzten Mitarbeiter brachten sich durch die Fenster in Sicherheit. Seither befindet sich der Arbeitsplatz hinter Gittern.

Die lange, wenig eindrucksvolle Strecke ins Zentrum der Kalahari, die Central Kalahari Game Reserve, unterbrechen wir zur Übernachtung im uncharmanten Ort Kang. Das Städtchen steht exemplarisch für die Schattenseiten des Naturschutzes in Afrika. „Stell Dir mal vor, was die Einheimischen hier denken. Aus den Nationalparks wurden sie vertrieben und leben jetzt hier in solchen Orten“, beschreibt Hannes seinen Eindruck. „Es ist ein trostloses Leben. Wie in den Indianerreservaten. Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Verlust der eigenen Kultur“, ergänzt Svenja.

Die indigenen San, eines der letzten Nomadenvölker der Erde, haben die Kalahari seit zehntausenden Jahren im Einklang mit der nicht gerade lebensfreundlichen Natur bewohnt. Raubbau und Überwilderung waren Fremdwörter für sie. Bis der weiße Mann kam und alles, was zur Großwildjagd taugte, bis zum Rand der Ausrottung erlegte. Kurz vor zwölf war es dann auch der weiße Mann, der große Gebiete in Nationalparks verwandelte, die einheimischen San zwangsweise vertrieb, ihnen die Jagd und damit ihre traditionelle Lebensweise verbot. Ihres Gebietes, ihrer Tradition und Kultur für immer beraubt, sitzen sie jetzt in jämmerlichen Hütten am Rande der Nationalparks. Als Dank hat die UNESCO die San und ihr ehemaliges Gebiet ganz neu in das Weltkulturerbe aufgenommen. Interessant wäre zu wissen, wie viele der San verstehen, was das ist.

Die Nationalparks hingegen werden von der Regierung Botswanas hervorragend vermarktet. Das Land setzt auf hochpreisigen Luxustourismus. Reiche Touristen werden für ein paar Tage mit gecharterten Kleinflugzeugen zu den noblen Lodges geflogen. Im offenen Jeep geht es zweimal täglich zur Safari inklusive Picknicks. Abends gibt es Mehrgang Menü mit bestem südafrikanischem Wein und Afrika Romantik am Lagerfeuer wie aus dem Kitschfilm. Das alles für rund tausend Euro, pro Nacht versteht sich. Die Angestellten der Lodges bekommen davon nicht einmal einen Bruchteil, die meisten leben von weniger als einem Euro pro Tag.

Übernachtung: Kang Ultra Stop Hotel (4)

 

22. Oktober 2017, Reisetag: 294
Khutse Game Reserve, Botswana

Die private Khutse Game Reserve ist ein „kleines“ Anhängsel südlich des riesigen Central Kalahari Parks. Von dieser Zufahrt wollen wir diesen komplett in zwei oder drei Tagen bis zum Nordausgang durchqueren. Die beiden Parkteile verbindet, wieder einmal, nur eine einzige Piste. Sandig, einsam, schwierig, langsam, Empfehlung mindestens zwei Fahrzeuge. Alles wie gehabt.

Die aufziehende Regenzeit macht sich bereits mit den ersten Schauern bemerkbar, unsere Piste wird stellenweise matschig. Schon kurz nach dem Khutse Parkeingang zeigt sich das auch an der Vegetation. Dieser Teil der Kalahari ist grüner und buschbewachsen.

Vereinzelt gibt es farbige Blütenkleckse.

Unser ebenso minimalistisch gestalteter „Campingplatz“ ist umrundet von hohem Gras. Das Löwengebrüll ist hier gefühlt noch näher, was uns dazu bringt, unser Lagerfeuer vorzeitig zu verlassen und uns nach einer kurzen Brotzeit ins Bett zu verkriechen. Nachts kommt starker Wind auf. „Wach auf, ich mache mir Sorgen wegen des Feuers. Die Funken fliegen, hier ist überall Buschgras“, weckt Svenja Hannes unsanft auf. Alles protestierende Grummeln nutzt Hannes nichts, er wird in Unterhose zum Feuerlöschen hinausgeschickt. „Gut, dass du wieder da bist. Ich habe mich mit den Löwen schon allein hier in der Wildnis gesehen“, ist der trockene Kommentar, den Svenja als Dank dafür abgibt.

Übernachtung: Molose Campsite Nr 1 (1)

23. Oktober 2017, Reisetag: 295
Central Kalahari Game Reserve, Botswana

Die Verbindungspiste durch Central Kalahari ist wirklich einsam, wir sehen auf der ganzen Strecke kein Auto. Dem engen Bewuchs nach zu urteilen, kommt auch länger keines hier vorbei. Oft müssen wir Etliches aus dem Weg räumen.

Ein einzelner Elefantenbulle, ziemlich entspannt neben der Piste grasend, ist uns eine willkommene Abwechslung.

Menschliche Spuren sehen wir nur einmal. Ein erschreckend verwahrlostes Dorf liegt am Pistenrand. Menschen in zerschlissener Kleidung, dem Anschein nach ehemalige San Nomaden, kommen ans Auto. Wir werden nach Medikamenten, Schmerz- oder Betäubungsmittel, gefragt. Beide beschleicht uns ein sehr ungutes Gefühl bei diesem Ort, wir trauen uns nicht, auszusteigen oder zu fotografieren.

Zum Überfluss macht uns auch das Buschtaxi Probleme. „Es ist richtig tiefsandig hier“, meint Hannes, als er trotz immer mehr Gasgebens nicht vorankommt. „Willst Du nicht mit Untersetzung fahren?“, schlägt Svenja vor, ehe sie hinzufügt: „Irgendwie riecht es auch ganz komisch.“ Bevor wir uns klarwerden, wo das Problem liegt, zwingt uns ein lauter Schlag zum Halten. Der rechte Hinterreifen liegt in Teilen auf der Piste, die Verkleidung am Radkasten ist gebrochen. Zum Glück ist Letzteres nur ein optisches Problem. „So ein Mist, ich wollte noch die leeren Batterien am Reifendrucksender wechseln vor ein paar Tagen. Damit wäre das nicht passiert“, beschreibt Hannes zutreffend sein Malheur. So haben wir nicht gemerkt, dass der Reifen platt war. Derart zerfetzt, ist an eine Reifenreparatur nicht mehr zu denken. Zum ersten Mal seit München, seit 40.000 Kilometern müssen wir einen Reifen wechseln. Blöd ist nur, dass wir beide das noch nie gemacht haben. „Wir sind auch selten dämlich. Warum haben wir das nicht mal in Ruhe auf dem Parkplatz geübt“, kommentiert Svenja zutreffend.

So wechseln wir erstmals im Sand der Kalahari Reifen, mittags bei 40 Grad im nichtexistierenden Schatten. In der Theorie des Reifenwechsels sind wir aber beide bestens vorbereitet. „Also mir ist klar, dass wir hier bei Sand etwas unterlegen müssen“, meint Hannes schlaumeierisch. Gesagt, getan und Svenjas Lieblingsbeutel wird ausgelehrt und unter den originalen Wagenheber des Toyo gelegt. Vollständig hochgedreht bewegt sich das Auto allerdings keinen Millimeter nach oben, der Heber dafür umso mehr mitsamt Stoffunterlage in den Sand. Kein Problem, nur ein untauglicher erster Versuch. Dumm ist allerdings, dass der Wagenheber jetzt voller Sand festgefressen und nicht mehr zu gebrauchen ist.

Wir sind aber bestens ausgestattet, mit dem vielgerühmten Hebesack von Terrain Tamer. Damit ist es angeblich alles kein Problem: Den Sack unters Auto, an den Auspuff angeschlossen aufgepumpt und schon ist das Auto oben. „Sag mal, wo hast Du denn die Bedienungsanleitung verschmissen“, wirft Hannes Svenja vor, als er den fabrikneuen Sack erstmals aus der Verpackung holt.

„Das Ding funktioniert nicht. Wir müssen uns das mal zeigen lassen, wie es richtig geht“, kommentiert Svenja wenig hilfreich unseren sicherlich zehnten erfolglosen Versuch, das Auto zu heben. Jetzt schon etwas mehr verzweifelt, wird der Sack unverrichteter Dinge wieder eingepackt. Wie wir mittlerweile wissen, liegt es auch hierbei nicht am Gerät, sondern am Benutzer. Wir haben den Sack immer an falschen Stellen angesetzt und den Wagen so nur aus den riesigen Federwegen gehoben.

Die nächsten zwei Stunden verbringen wir damit, den Toyota Wagenheber millimeterweise, mit Balistol eingesprüht, vor und zurück zu bewegen. Schließlich funktioniert er wieder leidlich, wenn auch so schwergängig, dass wir bis zum Krampf in den Armen kurbeln. „Wenn jetzt noch ein Löwe kommt, dann fang ich an zu heulen“, beschreibt Svenja ihren, mittlerweile am Tiefpunkt angelangten Gefühlszustand.

Letztlich tut der Wagenheber doch noch seine Arbeit, nachdem wir sauber unsere Sandbleche untergelegt haben. Als wir die letzte Schraube am neuen Rad festziehen, sind wir beide so schwach, dass wir es kaum mehr schaffen, den kaputten Reifen auf den Halter zu heben.

Wie glücklich man nach so einem Tag, abends frisch am Auto geduscht, einem Teller Pasta vor sich, mit einem Glas kalten Weißwein in der Wildnis anstößt, kann nur nachvollziehen, wer es erlebt hat.

„Half the fun of the travel is the aesthetic of lostness.”, Ray Bradburry.

Übernachtung: Bape Campsite (1)

24. Oktober 2017, Reisetag: 296
Ghanzi, Botswana

Autoprobleme werden wir auch am nächsten Tag nicht los. Schon seit etlichen Kilometern hören wir immer wieder ein lautes metallisches Krachen, die Ursache können wir nicht lokalisieren. Hannes beschreibt unsere Situation: „Wenn wir jetzt hier was Schwerwiegendes bekommen, wird es lustig.“ Auch Svenja gibt ihm recht: „Ich bin dafür, dass wir uns erstmal helfen lassen, bevor wir weiterfahren.“

Schweren Herzens geben wir unsere Kalahari Durchquerung auf, biegen nach Westen zum nächsten Parkausgang ab, Richtung Maun, der touristischen Hauptstadt Botswanas. Hier gibt es entsprechende PKW Service Versorgung.

Vorher lassen wir in Ghanzi, der ersten Stadt außerhalb des Parks, unsere Reifen prüfen. Ein Reifen hat ganze sieben Löcher, der gewechselte ist schon offensichtlich ein Totalverlust. „Das passiert auf dieser Strecke jedem“, beschreibt der Werkstattinhaber den Zustand der Piste. Sie ist berüchtigt für Reifenverschleiß.

Übernachtung: Campingplatz Tautona (3)

25.-28. Oktober 2017, Reisetag: 297-300
Maun, Botswana

Maun ist eine bemerkenswerte Stadt. Das nahe, weltberühmte Okavango Delta brachte einen touristischen Aufschwung ohne Vergleich. Binnen weniger Jahrzehnte wuchs die Bevölkerung von 500 auf einhunderttausend Einwohner, ohne jede Stadtplanung. Dementsprechend gibt es kein Zentrum, dafür jede Menge, meist von Weißen geführte Kleinunternehmen im Wildwuchs. Diese stellen alles zur Verfügung, was das westliche touristische Herz begehrt. Gastarbeiter haben ihre eigenen Viertel gegründet. Es gibt China Town und India Town.

Wir profitieren von den Zivilisationsgeschenken beim Frühstück im englischen Coffee Shop „Hilary´s“, unser Auto von der imposanten Toyota Niederlassung.

Hunderte lokale Safariunternehmen fahren alle Buschtaxi, einige davon mit unserem verstärkten Fahrwerk. Entsprechend schnell ist der Fehler gefunden und mit vorrätigen Ersatzteilen behoben. Eine der australischen Hochleistungsfedern „Old Man Emu“ vorne war gebrochen, angeblich ein Produktionsfehler in der Serie. „Vergiss die australischen Fahrwerke. Australien hat roten Sand, das hier ist Afrika, wir haben schwere Pisten“, war der abfällige Kommentar, den später ein eingefleischter Buschtaxler aus Südafrika dazu gab. Wir geben den Australiern auf jeden Fall eine zweite Chance.

Den 300. Tag unserer Reise verbringen wir wenig romantisch mit Organisation der Stellplätze für die nächsten Tage. Das Okavango Delta mit dem eigenen Auto zu bereisen ist nicht gerade einfach. Einerseits sind große Teile dauerhaft überschwemmt, die wenigen Lodges innerhalb des Deltas werden nur mit dem Kleinflugzeug angeflogen. Andererseits sind Selbstfahrer offenbar nicht die präferierte Klientel des botswanischen Tourismusministers. Die wenigen Camping Möglichkeiten werden zunehmend verstaatlicht und offenbar wenig gepflegt. Für alle muss vorab reserviert und bezahlt werden und das in verschiedenen, innerhalb Mauns sehr gut versteckten Büros. Die Preise sind horrend, die Qualität dafür unterirdisch. Wir bezahlen USD 100 pro Nacht für Camping ohne funktionierende Toiletten, zuzüglich saftiger Parkgebühr versteht sich.

Übernachtung: Maun Lodge (3) und Sitatunga Campsite (2)

29.-30.Oktober 2017, Reisetag: 301-302
Moremi National Park, Botswana

Moremi ist, von Maun kommend, der erste Parkteil Okavangos. Das Delta formt durch seine unzähligen Flussarme ein kompliziert zerteiltes Gebiet. Schon auf den ersten Kilometern erkennen wir: Okavango ist einmalig und jede Mühe wert.

Binnen zwei Tagen esrkunden wir die meisten Pisten des Parks. Selbst jetzt vor der Regenzeit sind dabei unzählige kleine Wasserpassagen zu durchfahren, die der Gegend ihre ganz eigene Atmosphäre geben. Große Areale alter, abgestorbener Baumreste, die von längeren Trockenperioden zeugen, wechseln sich mit satten Grasebenen und sumpfigen Wiesen ab.

Vor einem kleinen See wollen wir schon aussteigen und die Tiefe vor der Durchfahrt prüfen, als uns zwei gerade noch aus dem Wasser herausragenden Krokodilsaugen eines Besseren belehren. Die Tierdichte ist gewaltig, es wimmelt überall.

Auf unseren Pirschfahrten haben wir großes Glück. Wir sehen die seltenen afrikanischen Wildhunde, ein ganzes Rudel davon und können es lange mit dem Auto bei der Jagd begleiten. Die Tiere sehen mit ihren drolligen, zu groß geratenen Ohren und dem aufgeweckten Wesen nicht nur intelligent aus. Sie sind auch die erfolgreichsten Jäger Afrikas. Ihr Erfolgsrezept ist Teamarbeit. Sie gehen bei der Jagd wie militärisch organisiert vor. Wir sehen ein erfahrenes Tier als Vorhut, zwei auf jeder Flanke und ein älteres als Schlussmann, das sich immer wieder nach hinten versichert und Duftmarken legt. Dazwischen rennen die jüngeren Tiere in verschiedenen Teams, alles permanent durch Laute untereinander koordiniert.

Einen besonderen Einblick in das Flussgebiet bekommen wir abends bei einer sehr lohnenden Bootsfahrt.

Übernachtung: Camping bei Xakanaxa (4) und Third Bridge (2)

31. Oktober 2017, Reisetag: 303
Mababe Village, Botswana

Botswanas Nationalparks sind alle nicht eingezäunt. Entsprechend frei bewegen sich die Tiere durch das ganze Land. Allen voran Elefanten, von denen das Land jede Menge hat. Stellenweise zu viele.

Auch als Autofahrer bekommt man das zu spüren. Immer wieder müssen wir warten, bis eine Herde gemütlich zu Ende gefressen hat und gemächlich die Straße freigibt. Auch für Einheimische, die sonst jede Kuh von der Straße hupen, gilt: Elefant hat immer Vorfahrt.

Übernachtung: Dizhana Community Campsite (3)

1. November 2017, Reisetag: 304
Linyanti Chobe National Park, Botswana

Auf dem weiteren Weg an die Nordgrenze des Deltas machen wir einen Mittagsstop im Savuti Camp. Der Platz liegt eigentlich am Fluss. Vor dem ersten Regen ist jedoch alles vertrocknet. Die über das sandige Flussbett ragenden Terrassen des Camps bieten ein befremdliches Bild.

Das Wasser der Anlage befindet sich in Plastiktanks, eingezäunt wie eine militärische Hochsicherheitsanlage. Meterdicke Betonwände und Elektrodraht sind die einzige Möglichkeit, Elefanten vom Wasser fernzuhalten. Sie riechen es angeblich kilometerweit und walzen alles nieder, was sie davon fernhält. Auch die Wasserhähne sind versteckt einbetoniert, zum Affenschutz.

Unser Übernachtungsort, Linyanti Camp, wird zu unserem Lieblingsplatz in Botswana. Am Hochufer des Chobe Flusses gelegen, blicken wir auf die Sumpfebene darunter, auf der hunderte Elefanten grasen. Hinter dem Fluss, am Horizont gerade noch zu sehen, liegt Namibia.

Bei dem Ausblick sind wir zu faul zum Kochen. In mittlerweile bewährter Manier behilft sich Svenja afrikanisch: „Ihr kocht euch doch sicher was zum Abendessen. Können wir bei Euch mitessen bitte?“, frägt sie einen der einheimischen Wachmänner des Camps. Das Ergebnis ist, wie so oft, hervorragend. Wir essen zusammen mit dem Personal leckeren Eintopf. Dazu gibt es Gemüse, es sieht aus wie Spinat, ist aber überall etwas anderes, und geschmacklosen Manjock Brei. Gerne drücken wir dem Personal dafür ein paar Dollar in die Hand, für uns eine gute Form der direkten Unterstützung.

Heute Nacht schläft Svenja äußerst unruhig. Immer wieder weckt sie Hannes auf: „Schau mal da ziehen Elefanten in ganzen Herden durch das Camp.“ Tatsächlich sind es vielleicht gerade mal zehn Meter Abstand, den die Tiere zu unserem Auto lassen. Aber man sagt, Elefanten respektieren den Raum anderer Lebewesen genauso, wie sie es für sich erwarten. „Du brauchst keine Angst zu haben, die tun nix“, versucht Hannes sie zu beruhigen. „Erinnere Dich, als uns ein Radler erzählt hat, wie die Elefanten sogar über die Schnüre seines Zeltes gestiegen sind.“

Einige Zeit später wird Hannes wieder von Svenja geweckt: „Es ist unglaublich, wie es hier stinkt. Die Elefanten haben alles verpinkelt.“ „Sei ruhig und lass mich schlafen. Ich kann auch nichts machen, wir können bei den Viechern hier nicht wegfahren“, antwortet ihr Hannes im Halbschlaf genervt. Der starke ammoniakähnliche Geruch, den die Ausscheidungen in ganzen Seen direkt hinter unserem Auto verbreiten, ist tatsächlich gewöhnungsbedürftig.

Übernachtung: Linyanti Campsite (1)

2. November 2017, Reisetag: 305
Chobe National Park, Botswana

Die Fahrt am Chobe Flussufer entlang nach Norden gleicht am meisten einer Tierdokumentation. Hunderte Zebras, Gnus und Büffel weiden an den breiten Flussufern. Im Fluss baden Unmengen Elefanten.

Auf der gegenüberliegenden namibischen Seite sehen wir auch Rinderherden. Uns wird erzählt, dort gebe es keine Raubtiere mehr, die Farmer hätten alle abgeschossen. Ganz anders sieht es auf unserer Flusseite aus. Wir sehen eine Löwenmutter mit drei Jungen vor ihrer Beute liegen und sich das noch blutige Maul lecken und andere Gründe, hier nicht zu baden.

Übernachtung: Ihaha Campsite (1)

3.-5. November 2017, Reisetag: 306-308
Kasane, Botswana

Die Kleinstadt Kasane ist unser nördlichster Punkt in Botswana. Sie gefällt uns trotz der vielen Touristen, die wie wir eine Bootsfahrt auf dem Chobe planen. Diese gehört zum Pflichtprogramm Botswanas. Wir werden auch davon nicht enttäuscht.

Viel angetaner sind wir allerdings vom Camp Senyati, in dem wir uns einen kleinen Bungalow direkt am Wasserloch mieten. Im Liegestuhl auf der Terrasse vor unserem Häuschen ist 24 Stunden Programm geboten. Ein Kommen und Gehen von Elefantenherden. Jungbullen beim Raufen, Elefanten Babys beim Plantschen und ältere Tiere, die den Baum in „unserem“ Garten abfressen.

Ganze drei Tage bleiben wir gerne hier, ohne der Tiershow überdrüssig zu werden.

Botswana werden wir immer in Erinnerung behalten. Es gibt für Tierfreunde vermutlich kein vergleichbares Land weltweit. Außerhalb der Städte ist die ganze Nation ein einziger großer Tierpark. Nirgends kamen wir im Leben Wildtieren so nahe und in solchen Massen. Die hochpreisige kommerzielle Ausnutzung des Tourismus ist eine Besonderheit, die uns nicht gefällt, die uns aber auch die Freude an Botswana nicht nehmen konnte. Okavango sehen und sterben, würden wir so unterschreiben.

Von Senyati sind es nur zehn Kilometer zur Grenze bei Kazungulu in unser nächstes Land, Sambia. Dort soll es auch viele Tiere und herrliche Nationalparks geben, nur afrikanischer, nicht so touristisch wie hier. Wir freuen uns.

Übernachtung: Senyati Safari Camp (1), ein Elefantentraum.

Was wir aus Botswana in guter Erinnerung behalten werden:

  • Tiere, Tiere und nochmals Tiere
  • Okavango, ein Naturwunder ohne Gleichen
  • Ein Leopard zu Besuch im Nationalparkbüro

Was uns weniger gut gefallen hat:

  • Hochpreisiger Safari Tourismus, ohne dass im Land was ankommt
  • Angriff einer schwarzen Mamba
  • Nervige Vorausbuchungspflicht an den überteuerten Camps

Reiseliteratur:

Reiseführer: Ilona Hupe: Reisen in Botswana, 14. Auflage, München 2017. Unerlässlicher Führer. Die Karten sind teilweise unübersichtlich, die extra verkauften GPS Daten entbehrlich.